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Titel: "Bebilderter Bericht zum Radlagerwechsel W 124 hinten (vorsicht, viele Bilder)" Archivierter Beitrag - Nur lesen möglich
 
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Foren-Gruppen Technische Fragen Beitrag Nr. 4500
Beitrag Nr. 4500
Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
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970 Beiträge, 15 feedbacks, 30 Punkte
Nr./Titel "Bebilderter Bericht zum Radlagerwechsel W 124 hinten (vorsicht, viele Bilder)"
Zeit 19-11-04, 23:10 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Ach ja, die 124er... Jetzt sind sie auch schon 20 Jahre alt, es gibt ein sehr, sehr gutes Forum dazu, das der Fred betreut http://www.f22.parsimony.net/forum43054/index.htm, Christian Martens hat mit http://w124archiv.de eine sehr gute Seite zu dem Auto erstellt (in dessen Werkzeugkiste dieser Beitrag dann auch gespiegelt wird) und aktuell hat sich eine Interessengemeinschaft für den W 124 gebildet. Auch wenn viele von uns den W 124 noch als Alltagswagen fahren, hey, die Baureihe ist jetzt wirklich auf dem Sprung zum Status des Klassikers. Zur Zeit der Entwicklung des W 124 war ja die Hauptverwaltung von Mercedes Benz noch nicht in Bad Möhringen sondern unten im Tal in Untertürkheim und das merkt man dem Wagen noch an. Als er entwickelt wurde, hatte der Vorstand noch Kontakt zum Produkt und zur Fertigung und residierte nicht schwebend gegenüber eines Spielkasinos...

Der W 124 verkörpert ja wirklich noch alte Mercedestugenden: Mechanische Nehmerqualität, aufwendige Konstruktion auch im Detail, es gab kein "Elegance-Paket", dafür unendliche Aufpreislisten für jeden Scherz...

Aber auch die härteste Technik mag mal nicht mehr und genau das ist uns auf dem Weg von Vorarlberg Richtung Stuttgart passiert. Es rumorte nicht nur etwas, es rumpelte richtig. Die Worte von Markus Trompka im Ohr "neumodisches Gelumpe, das Hinterrad geht Dir gleich verloren" haben wir dann doch einen Stammtischkollegen angerufen, der uns mit dem Trailer aufgegabelt hat. Nur um Markus zu ärgern, haben wir das neumodische Gelumpe dem Markus vor die Werkstatt gestellt, auf dass wir die Achse wieder heile machen

Die Lager selbst sind erstaunlich preiswert (so ca. 45 Euro pro Seite), den Einbau kann man mit ca. 3 Stunden pro Seite veranschlagen. Also, los gehts.

Aufbocken, Räder runter, das ist noch Standard. Die Antriebswellen sind beim W 124 zweigeteilt, wir schrauben sie am Flansch am Hinterachsmittelstück jeweils ab. Hier kommt gleich die erste Komplikation: Das können Vielzahnschrauben sein, Inbus oder normaler Sechskant, je nachdem, was gerade so aus der Schraubenkiste kam.

Die Antriebswelle wird in der Nabe durch eine 32-Schraube gehalten, deren Sicherung wir erst aufmeißeln müssen. Zum Lösen bedarf es eines längeren Hebel, das hier ist kein Scherz.

Aber obacht: Im Gegensatz zu den Vorgängerbauarten muss der Wagen aufgebockt sein, da die festgeschraubte Antriebswelle auch die Radnabe sichert. Wenn man ohne Antriebswelle die Achse belastet, fällt das Rad tatsächlich unter Umständen raus...


Wenn Bremsscheibe und Bremssattel demontiert sind, kann man ganz gut spüren, dass das Lager es hinter sich hat. Ach ja, damit die hinteren Bremsscheiben gut runtergehen, den Zug der Feststellbremse in der Mitte entspannen (und später nicht vergessen wieder anzuziehen )


Die Schraube ist runter, mit einem Durchschlag (hier simuliert durch eine kurze Verlängerung der Knarre) drücken wir die Antriebswelle durch. Jetzt sollte jemand auf der anderen Seite stehen, der die Welle hält und rauszieht, ohne sie runterzuwerfen. Ich höre schon die Zweifler, die uns das Schänden der Bremsschläuche vorwerfen... Jaja, die gehören an Haken irgendwo festgehakt... Andererseits, wenn man die Bremssättel vorsichtig abhängt, dann passiert da auch nix. Wenn der Schlauch jetzt Risse zeigen würde, dann hätte ich eh nicht mehr damit fahren wollen...


So ein Zughammer ist eine feine Sache, um die Nabe rauszuprügeln. Für den Heimgebrauch würde ich eine Schrottfelge anschrauben und mit dem Fäustel rundherum klopfen.


Jetzt ist die Nabe draussen


Mit einer Pratze und dem dicken Abzieher ziehen wir den Lagersitz von der Nabe.


Das sind die Reste des Doppelrillenkugellagers. Naja, normalerweise kennt man sowas aus dem Motorradbau und wer es sich mal genauer anschaut, wird Abstand nehmen von Distanzscheiben und Breitreifen und so Scherzen...


Nachdem die Kunststoffkäfige mit den Kugeln rausgeprokelt sind, kommt Kriechöl auf den Spalt zwischen Lager und Achsschenkel.


Die Lager sind nach den Jahren gerne festgerottet und wenn sie nicht mit Abzieher, Durchschlag oder Besprechen rauswollen, muss man mit dem Druckluftschleifer und einer kleinen Scheibe das Material so weit schwächen, dass sie den Weg nach draussen finden. Mit dem Schleifer natürlich so schleifen, dass man den Achsschenkel nicht verletzt...


Jetzt wäre der Zeitpunkt, das Spezialwerkzeug von Mercedes einzusetzen... Wir haben uns entsprechende Nussen gesucht, die wir von innen gegen den Lagersitz keilten, von aussen kam ein etwas gewagtes Konstrukt, mit dem wir den Abzieher auf dem Achsschenkel abstützen konnten.


Kriechöl drauf und weiter im Takt.


So langsam kommt der Lagersitz zum Vorschein.


Den Lagersitz legen wir zur Seite, wir brauche ihn später zum Reinziehen des neuen Lagers. Erstmal wird aber im Achsschenkel alles piccobello sauber gemacht, vor allem der hintere Anschlag, gegen den dann das neue Lager gezogen wird. Mit der Heißluftpistole erwärmen wir den Achsschenkel, damit das Lager besser flutscht.


Das ist das neue Lager. Markus scheint nicht nur etwas müde, er ist es auch


Es ist wichtig, dass das Lager präzise und ohne Verkanten eingezogen wird.


Wenn das Lager flach drin ist, nehmen wir den alten Lagersitz und pressen das neue Lager bis auf Block in den Achsschenkel


Immer rein damit. Ist das Lager richtig drin, schieben wir die Antriebswelle wieder durch, schrauben sie am Flansch des Hinterachsmittelstücks fest und drehen die 32er Mutter, die neu im Radlagersatz beilag, sehr, sehr fest fest. Nicht vergessen: Mit einem Meißel die Sicherung zuklopfen, sonst geht, wie Markus ja schon sagte, das Rad verloren... Das wollen wir nicht...

So, der Vollständigkeit halber, das Schadensbild am Lager. Die rehbraunen Kugeln sind ein untrügliches Zeichen für die Beschädigung. Entweder drang Wasser ein oder der Schmierstoff hat versagt oder das Lager wurde überlastet...

Und richtig, wir sehen in der Laufbahn der Kugeln tiefe Löcher

Ich möchte mich an der Stelle noch einmal bei Markus Trompka von der www.suzuki-basis.de bedanken, dass ich mit ihm in der Werkstatt die Reparatur durchführen konnte. Sicher, ist auch was für den ambitionierten Selberbastler, aber ohne das richtige Werkzeug sieht man schon eher etwas alt aus...

Gruß
Eberhard


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  Respekt: Klasse gemacht und super illustriert. Danke dafür!, Diesel , 25-11-04, 08:05 Uhr, (20)
     Ne, ne,...., Uli aus S, 25-11-04, 12:11 Uhr, (22)
         Geh fort!..., EberhardWeilke, 25-11-04, 12:59 Uhr, (23)
             RE: Geh fort!..., Trompka, 25-11-04, 20:27 Uhr, (26)
  RE: Kann der Schaden auch davon kommen, ..., Uwe 3 5, 23-11-04, 10:23 Uhr, (12)
     Nicht Flossen waren es..., EberhardWeilke, 23-11-04, 12:06 Uhr, (13)
         RE: Nicht Flossen waren es..., Deier, 23-11-04, 13:10 Uhr, (16)
             Ist eine Frage der Perspektive..., EberhardWeilke, 24-11-04, 12:38 Uhr, (18)
                 RE: Ist eine Frage der Perspektive..., Deier, 24-11-04, 13:51 Uhr, (19)
                     Gnade der späten Geburt...., EberhardWeilke, 25-11-04, 12:09 Uhr, (21)
                         RE: Gnade der späten Geburt...., Deier, 25-11-04, 14:05 Uhr, (24)
                             Korrosion ist ein anderes Thema..., EberhardWeilke, 26-11-04, 12:28 Uhr, (28)
                                 RE: USA-Fahrzeuge..., Deier, 26-11-04, 13:57 Uhr, (31)
                                 eine lanze für die 124er technik, ulf r, 26-11-04, 13:41 Uhr, (30)
                                     RE: eine lanze für die 124er technik, Trompka, 27-11-04, 21:01 Uhr, (33)
                                         RE: eine lanze für die 124er technik, ulf r, 28-11-04, 07:57 Uhr, (35)
                                             Nicht Dein Ernst-oder?, Trompka, 28-11-04, 15:17 Uhr, (36)
                                                 durchzug?, ulf r, 28-11-04, 16:38 Uhr, (37)
                                                     RE: durchzug?, Trompka, 28-11-04, 17:21 Uhr, (38)
                                                         und wenn schon, Rohdemoderator, 28-11-04, 22:09 Uhr, (39)
                                                             ja,schon, michael, ulf r, 29-11-04, 06:42 Uhr, (40)
                             RE: Gnade der späten Geburt...., Trompka, 25-11-04, 20:36 Uhr, (27)
         Aber sach mal..., Uwe 3 5, 23-11-04, 12:41 Uhr, (14)
             Bremsflüssigkeit und Bremsschläuche..., EberhardWeilke, 23-11-04, 12:49 Uhr, (15)
  RE: Bebilderter Bericht zum Radlagerwechsel W 124 hinten (vorsicht, viele Bilder), Trompka, 20-11-04, 09:50 Uhr, (4)
  sehr schön!, Ralf Wienen, 20-11-04, 08:46 Uhr, (3)
  RE: Bebilderter Bericht zum Radlagerwechsel W 124 hinten (vorsicht, viele Bilder), ulf r, 20-11-04, 06:11 Uhr, (2)
     Kegelrollenlager..., EberhardWeilke, 21-11-04, 20:17 Uhr, (5)
         RE: Kegelrollenlager..., Trompka, 21-11-04, 20:36 Uhr, (6)
             RE: Kegelrollenlager..., ulf r, 22-11-04, 08:18 Uhr, (7)
                 RE: Kegelrollenlager..., EberhardWeilke, 26-11-04, 12:30 Uhr, (29)
                 RE: Kegelrollenlager..., Trompka, 22-11-04, 20:18 Uhr, (10)
                     RE: Kegelrollenlager..., ulf r, 23-11-04, 05:55 Uhr, (11)
  Bad Möhringen..., Uli aus S, 20-11-04, 02:10 Uhr, (1)
     RE: Super Doku, Hut ab! (und Lager raus?), Harald List , 22-11-04, 11:31 Uhr, (8)
         RE: Super Doku, Hut ab! (und Lager raus?), Trompka, 22-11-04, 20:16 Uhr, (9)
             noch interessanter wäre so`ne doku bei umbau von austinmotor auf OM61X, ulf r, 23-11-04, 14:12 Uhr, (17)
                 RE: noch interessanter wäre so`ne doku bei umbau von austinmotor auf OM61X, Trompka, 25-11-04, 20:26 Uhr, (25)
                     finde die auch klasse, ulf r, 26-11-04, 20:18 Uhr, (32)
                         RE: finde die auch klasse, Trompka, 27-11-04, 21:04 Uhr, (34)

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Author Diesel
Author Info Von nicht registriertem Gast geschrieben
Nr./Titel 20. "Respekt: Klasse gemacht und super illustriert. Danke dafür!"
Zeit 25-11-04, 08:05 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 0
 
Da gibt's ja nun nicht mehr viel hinzuzufügen. Habe selten einen so gut gemachten Bericht lesen dürfen. 1A!

Wann kommt die Differential-Überholung? Und dann wäre da noch das Automatik-Getriebe...

Grüße, Tom

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Author Uli aus S User Bewertung eMail senden Uli%20aus%20S Private Nachricht senden an Uli%20aus%20S User ProfilFreundesliste
Author Info Mit dabei seit 15-1-04
170 Beiträge, 3 feedbacks, 6 Punkte
Nr./Titel 22. "Ne, ne,...."
Zeit 25-11-04, 12:11 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 20
 
... die beiden brauchen eine neue Herausforderung.

Ich schlage 1A1 vor

Gruß

Uli aus S

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
Author Info Charter Member
970 Beiträge, 15 feedbacks, 30 Punkte
Nr./Titel 23. "Geh fort!..."
Zeit 25-11-04, 12:59 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 22
 
1A1 *grusel*


Erstmal den Verteilerfinger wechseln, vielleicht dreht er dann wieder bis V-max.

Gruß
Eberhard

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
Author Info Charter Member
1651 Beiträge, 11 feedbacks, 22 Punkte
Nr./Titel 26. "RE: Geh fort!..."
Zeit 25-11-04, 20:27 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 23
 
Warum nicht! Ich habe das 179-seitige Handbuch...

Seit 250T eigentlich geheilt

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Author Uwe 3 5 User Bewertung eMail senden Uwe%203%205 Freundesliste
Author Info Mit dabei seit 29-4-04
219 Beiträge, 2 feedbacks, 4 Punkte
Nr./Titel 12. "RE: Kann der Schaden auch davon kommen, ..."
Zeit 23-11-04, 10:23 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 0
 
.... dass man ständig eine Flosse aufm Hänger durch die Gegend zieht?? )

Respekt! Schöne Doku und offenbar auch gute Arbeit. Ich hoffe nur, dass das in meinem bauartverwanden 201 noch eine Weile auf sich warten lässt...

Kannst DU zur Vollständigkeit halber noch die Laufleistung des Weissen angeben?

Schöne Grüsse nach "drüben"
Uwe

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
Author Info Charter Member
970 Beiträge, 15 feedbacks, 30 Punkte
Nr./Titel 13. "Nicht Flossen waren es..."
Zeit 23-11-04, 12:06 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 12
 
...aber irgendwas anderes Schweres hat wohl der Vorbesitzer dauerhaft durch die Lande geschleppt. Die Hinterachse war völlig hinüber, mit neuen Streben, Radlagern, neu gelagertem Ausgleichsgetriebe und so weiter ist jetzt aber alles praktisch wie neu. Dazu passt auch, dass sich die abnehmbare AHK nicht mehr abnehmen lässt...

Kilometerstand ist eine gute Frage. Verkauft wurde er uns mit der Angabe "300 tkm", auf dem Tacho standen 87 tkm und ich hab den Wagen vom Zustand des Lenkrads her auf grob 600 tkm geschätzt. Naja, jetzt muss ich ihn noch dieseldicht kriegen und vielleicht eines Tages die hinteren Bremsscheiben wechseln, dann sind dem Wagen die gröbsten Flausen ausgetrieben

Die 124 haben schon Nehmerqualitäten. Ich kenne einen 300 TDT Letztserie, der praktisch mit einem Autotransportanhänger verwachsen ist und weit jenseits der 600 tkm noch fährt. Wobei man sich da auch mal um die Achsträgerlager kümmern könnte...

Gruß
Eberhard
(der lieber einen ehrlichen Vierer als einen unehrlichen Zweier kauft und die Preisangaben im Youngtimer-Heft der OM zumindest beim W 124 für sehr gewagt hält. 300 Euro Preisunterschied zwischen 200 D und 250 TD im Zustand 2 ist nicht marktkonform)

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Author Deier User Bewertung eMail senden Deier Private Nachricht senden an Deier User ProfilFreundesliste
Author Info Mit dabei seit 15-6-04
149 Beiträge, 2 feedbacks, 4 Punkte
Nr./Titel 16. "RE: Nicht Flossen waren es..."
Zeit 23-11-04, 13:10 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 13
 
Hallo Eberhard,

wenn oftmals die wartungsaufwändige und -anfällige Hinterachse bei W124 und W201 moniert wird, halte ich mir immer vor Augen, dass die Herren Ingenieure die Autos für eine gewisse begrenzte Lebensdauer vorgesehen haben. Beim Daimler sind das wohl so 250.000 bis 300.000 km gewesen.
Und wenn ich dann alle 300.000 km die ganz große Wartung an der Hinterachse machen muss, finde ich das immer noch legitim, auch wenn ich für 500 oder 1500 Euro (dann inkl. Niveaudämpfer) Teile verbauen muss.
Und wenn ich mir dann überlege, dass ich 15 Jahre lang jedes Jahr 20.000 km abspulen kann (mein ungefährer persönlicher Jahresschnitt), bevor diese Arbeiten anstehen, bin ich ganz beruhigt und stimme Dirzu, dass der W124 Nehmerqualitäten hat.
Im übrigen bin ich am Überlegen, ob es bei der Schräglenkerhinterachse von /8 und W123 nicht auch viel einfacher ist, die Anzeichen verschlissener Lager zu übersehen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Elastomerbuchsen in einer 20 bis 35 Jahre alten Schräglenkerhinterachse auch unabhängig von der Kilometerleistung einfach nur fertig sind.

Beflügelte Grüße,

Erik

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
Author Info Charter Member
970 Beiträge, 15 feedbacks, 30 Punkte
Nr./Titel 18. "Ist eine Frage der Perspektive..."
Zeit 24-11-04, 12:38 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 16
 
...in der Tat ist eine Standzeit von 300 tkm durchaus besser als die Standzeit der Radlager bei anderen Fahrzeugen aus dieser Zeit. Beim Passat mussten wir beispielsweise bei ca. 200 tkm die Radlager wechseln...

Aber wenn Du Dich von der anderen Seite näherst, von /8, W 116, W 123, dann kommt einem 300 tkm als ziemlich kurz vor Da sind Radlagerschäden hinten nahezu unbekannt und vorne kann das auch ewig halten, wenn beim Bremsscheibenwechsel sorgfältig gearbeitet wird.

Die Hinterachsgummis der Schräglenkerachse gehen zwar auch kaputt, sind aber verhältnismäßig einfach zu wechseln. Wesentlich einfacher jedenfalls, als zwei bis drei Tage Strebenmikado zu spielen.

Interessant war folgendes: Die W 124.120 bekamen bei der Taxiversion größere Lager und Simmeringe ins Hinterachsmittelstück, weil die Achse verstärkt ist.

Der Treibling der verstärkten Achse trägt eine 123-Teilenummer...

Gruß
Eberhard

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Author Deier User Bewertung eMail senden Deier Private Nachricht senden an Deier User ProfilFreundesliste
Author Info Mit dabei seit 15-6-04
149 Beiträge, 2 feedbacks, 4 Punkte
Nr./Titel 19. "RE: Ist eine Frage der Perspektive..."
Zeit 24-11-04, 13:51 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 18
 
Hallo Eberhard,

ich denke, dass unsere Auffassungen gar nicht mal so weit auseinander liegen. Der einfachheit halber antworte ich Dir mal in Deinen Text:

>...in der Tat ist eine Standzeit von 300 tkm durchaus besser
>als die Standzeit der Radlager bei anderen Fahrzeugen aus
>dieser Zeit. Beim Passat mussten wir beispielsweise bei ca.
>200 tkm die Radlager wechseln...

Wenn ich mir jetzt überlege, dass viele Autos verschrottet oder exportiert werden, bevor sie die 200.000 km "Schallmauer" sehen, geht das auch durchaus in Ordnung. Wenn nur 10% der Autos 400.000 km fahren und 70% mit 200.000 km verschrottet werden, ist es Unsinn die Fahrzeuge auf 400.000 km auszulegen.

>
>Aber wenn Du Dich von der anderen Seite näherst, von /8, W
>116, W 123, dann kommt einem 300 tkm als ziemlich kurz vor
> Da sind Radlagerschäden hinten nahezu unbekannt und vorne
>kann das auch ewig halten, wenn beim Bremsscheibenwechsel
>sorgfältig gearbeitet wird.
>
>Die Hinterachsgummis der Schräglenkerachse gehen zwar auch
>kaputt, sind aber verhältnismäßig einfach zu wechseln.
>Wesentlich einfacher jedenfalls, als zwei bis drei Tage
>Strebenmikado zu spielen.

Das ist klar. Wenn ich das aber nur alle 10 Jahre machen muss, kommt es aber auch nicht darauf an. Und man hat die deutlich bessere Radführung...

>
>Interessant war folgendes: Die W 124.120 bekamen bei der
>Taxiversion größere Lager und Simmeringe ins
>Hinterachsmittelstück, weil die Achse verstärkt ist.
>
>Der Treibling der verstärkten Achse trägt eine
>123-Teilenummer...
>
Das ist nicht ganz unlogisch. Aufgrund der Erfahrung vom W123, dass die Kisten viel zu lange halten, hat man beim Nachfolger die Lager wieder verkleinert. Das ideale Ziel der Konstruktion ist ja, dass das Auto zu dem vom Management vorbestimmten Zeitpunkt am quasi "multiplen Organversagen" stirbt. Will heißen, wenn die Karosserie durchgerostet ist, soll am besten auch gleichzeitig das Getriebe Zähnesalat produzieren, der Motor festgehen, das Lenkgetriebe undicht werden, die Sitze durchgesessen sein, die Radlager defekt und der Aschenbecher voll sein.
Ok in der Oldtimerscene sieht die Denkweise natürlich etwas anders aus, aber für den Großteil der Bevölkerung ist das Auto ein Verschleißteil, das eine zeitlang eine (Transport-)Aufgabe erfüllt und irgendwann kaputtgeht und dann durch etwas neues ersetzt wird. Und klassischer Weise werden die Autos halt auf 10 Jahre und 200.000 km ausgelegt und das reicht auch in der Regel, damit der Neuwagenkäufer nach 3 bis 5 Jahren das Auto weiterverkaufen kann. Und selbst der Zweitbesitzer kann das 7 bis 10 Jahre alte Auto noch irgendeinem Fahranfänger verkaufen, der es einfach akzeptiert, dass die Kiste, die er für 1000 Euro gekauft hat, diverse Mängel hat und höchstens noch einmal über den Tüv kommt.
Die meisten Autofahrer wollen ihr Auto eh nicht ewig fahren, werden nach 3 Jahren unruhig und gehen auf die Suche nach was neuem. Wir mit unseren Anforderungen an Fahrzeuge sind einfach keine Zielgruppe für die Automobilindustrie.
Nun bin ich allerdings an den Punkt gekommen, an dem ich gar nicht mehr weiß, was ich eigentlich sagen wollte. Ach ja, ich bin der Meinung, das ein Auto ruhig alle 10 Jahre oder alle 200.000 Kilometer einer größeren Sanierung bedürfen darf. Dumm ist nur, wenn man zuviele Autos im Fuhrpark hat, die man kurz vor der jeweiligen Sanierungsphase gekauft hat .


Beflügelte Grüße,

Erik

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
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970 Beiträge, 15 feedbacks, 30 Punkte
Nr./Titel 21. "Gnade der späten Geburt...."
Zeit 25-11-04, 12:09 Uhr (MESZ)
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Antwort auf Antwort Nr. 19
 
Erik, man hat Mercedes früher mal gekauft, weil die Dinger für die Ewigkeit (oder zumindest einen guten Teil davon konstruiert wurden. Deshalb haben beispielsweise Taxifahrer und andere gewerbliche Verwender den Aufpreis bezahlt, weil sie dann sicher waren vor zu viel Ausfallzeiten und Reparaturkosten. Deshalb steht es schon etwas im Widerspruch zum arg strapazierten "Mythos Mercedes", wenn ein bestimmtes Bauteil doch wesentlich weniger standfest ist als beim Vorgänger.

Den Aspekt der errechneten Lebensdauer seh ich wohl, aber da empfinde ich 300 tkm eines Mercedes einfach nicht würdig. Da ist mindestens das doppelte erforderlich und wird in der Praxis ja auch häufig genug erreicht (bei uns am Stammtisch gibt es ja beispielsweise den W 108 von Nils Kuhn mit ca. 600 tkm). Ford hat mal ganz stolz behauptet, dass die errechnete Lebensdauer beim neuen Mondeo von 180 tkm auf 250 tkm erhöht wurde... Die haben das wirklich gut hingekriegt. Als wir am Escort meines Schwagers bei 180 tkm das Getriebe ausgewechselt haben (es war am Ende seiner Lebensdauer) zeigte sich, dass so ziemlich jeder Fahrwerksgummi an den Querlenker gerissen war...

Gruß
Eberhard

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Author Info Mit dabei seit 15-6-04
149 Beiträge, 2 feedbacks, 4 Punkte
Nr./Titel 24. "RE: Gnade der späten Geburt...."
Zeit 25-11-04, 14:05 Uhr (MESZ)
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Antwort auf Antwort Nr. 21
 
Na ja, alte Mercedes, die ewig halten, halte ich für ein Gerücht. Ich kann mich noch an unseren letzten /8 erinnern. Bj. 74 wurde dann 1986 durch nen W201 ersetzt, weil die Karosserie ziemlich vermodert war. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Auto etwas mehr als 200.000 km drauf. Mit viel Liebe und Schweißdraht hätte man den zwar vielleicht retten können, aber wenn ich mir anschaue, in welchem Zustand der 190er im Jahre 1998 war... Ich glaube der ist damals noch ohne Mängel durch den Tüv gekommen. Erst 2000 musste ich, der Wagen ist da schon in meinen Besitz übergegangen, die ersten Wagenheberaufnahmen schweißen lassen. Und das bei einem Auto, bei dem Wartung darin bestand, alle 10 bis 15 tausend Kilometer Öl zu wechseln und bei Bedarf neue Reifen zu kaufen. Ach ja, Stoßdämpfer haben wir mal getauscht, bei etwa 200.000 km. Und die Spurstangen bei etwa 300.000 km. Die schlecht gehärtete Nockenwelle hat 180.000 km gehalten und damit leider zu lange, als dass sich das Werk kulanterweise an den Kosten für die Beseitigung dieses konstruktiven Mangels beteiligt hätte. Und die Kopfdichtung ist einmal über den Jordan gegangen, weil mein Vater meinte, er könne noch von München in die Eifel fahren, obwohl die Kühlwasserwarnlampe leuchtete. Dass bei 300.000 km die Steuerkette gerissen ist, hätte man sicher auch vermeiden können, wenn man hin und wieder mal nach der Kette oder dem Kettenspanner geschaut hätte.
Verkauft hab ich den Wagen dann 2001 mit 330.000 km weil ich plötzlich einen schicken Sechzehnventiler in der Garage stehen hatte und mir keine 2 Autos parallel leisten wollte. Zu diesem Zeitpunkt rollte der Wagen noch auf den originalen Traggelenken und hatte noch die originalen Hinterachsstreben, hatte gerade den dritten Auspuff verpasst bekommen und die zweite Batterie drinnen. Wasserpumpe, Lichtmaschine waren noch unberührt.
Was ich sagen will ist, dass die Mechanik bei früheren Mercedes gegenüber der Karosserie gnadenlos überdimensioniert war und eigentlich nur von Berufskraftfahrern ausgenutzt werden konnte. Beim W210/W124 ist es jedoch so, dass sowohl Mechanik als auch Karosserie wesentlich mehr aushalten, als es der Durchschnittsdeutsche erwartet. Wer kauft sich schon ein 12 Jahre altes Auto mit 250.000 km?

Beflügelte Grüße,

Erik

PS. Um nochmal auf die kleiner dimensionierten hinteren Radlager bei W124 zu kommen: kann es nicht sein, dass die Querkräfte auf das Lager durch die neumodische Hinterachse, die ein weitgehend spur- und sturzneutrales Einfedern ermöglicht, einfach geringer sind als beim W123?

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 28. "Korrosion ist ein anderes Thema..."
Zeit 26-11-04, 12:28 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 24
 
...da hat man mit Sicherheit bei W 201 und W 124 einen Höchsstand erreicht, gegenüber dem sogar eine Reihe der Nachfolger wieder abfallen. Immerhin waren Flosse, /8 und W 123 besser beieinander als ihre zeitgenössischen Wettbewerber, die es ja gleich reihenweise hingerafft hat.

Die robuste Mechanik haben nicht nur Berufsfahrer ausgenutzt, sondern auch viele Kunden in den Exportmärkten, die a.) häufig nicht so das Thema Korrosion kannten und die b.) für viel Geld etwas gekauft haben, was ewig halten sollte. In den USA gibt es viele Leute, die richtig astronomische Kilometer gefahren sind, weil sie halt längere Strecken pendeln. Diese Kunden sind von so Sachen wie Radlager, die man alle 300 tkm wechseln muss, eher genervt...

Gruß
Eberhard

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Author Deier User Bewertung eMail senden Deier Private Nachricht senden an Deier User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 31. "RE: USA-Fahrzeuge..."
Zeit 26-11-04, 13:57 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 28
 
... haben auch ein völlig anderes Belastungsprofil. Es gibt zwar zuweilen haarsträubende Schlaglöcher, aber gerade auf den Highways sind die Belastungen auf die Mechanik Kindergeburtstag. Stundenlang geradeaus mit max. 70 Meilen die Stunde. Da führe auch eine aktuelle E-Klasse eine Million Kilometer, wenn die Elektronik nicht vorher schlappmachte. Auch im urbanen Bereich ist der amerikanische Fahrstil wesentlich gelassener als hier in Deutschland. Wenn beim Escort, den ich in Amerika gefahren bin, beim Abbiegen die Reifen gequietscht habe lag das weniger an den Kurvengeschwindigkeiten sondern an den bescheidenen Reifen
Mechaniker bei DC bestätigen übrigens, dass die meisten ungeplanten Werkstattaufenthalte wegen Elektronikproblemen stattfinden. Die Mechanik sei eher unaffällig.
Klar, für den Afrikaexport ist die aktuelle Technik weniger geeignet. Man hat die Fahrzeuge für Mitteleuropäische Straßen ausgelegt und nicht fürs Querfeldeinfahren...


Beflügelte Grüße,

Erik

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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 30. "eine lanze für die 124er technik"
Zeit 26-11-04, 13:41 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 28
 
moin leute,
sehe das etwas anders als ihr. habe auch schon massen 116er,/8er und 123er geschlachtet, auch selber lange genug 123er im alltag gefahren. waren alles gute autos und sicherlich besser als die mitbewerber aus der zeit, aber anhand von popeligen radlagern, die "schon " nach 3-400t km die segel streichen, festzumachen, daß die technik dieser ära nicht robust ist, halte ich für an den haaren herbeigezogen. zugegeben sind die `n schwachpunkt, aber schwachpunkte gibt bei den vorgängern genauso. die achsgummis waren auch ab hohen km-zahlen oder jahren hin, die 5-gang-getriebe taugten nichts, die lenkgetriebe waren auch mist(hatten alle viel spiel nach `ner zeit), um nur einiges zu nennen. die motorisierung, getriebe, lenkgetriebe u.a., vom rost wollen wir nicht reden, sind um dimensionen besser bei w124/201/126 als bei den vorgängern. grade die dieselmotoren OM60X sind das beste, was dc in der richtung je gebaut hat, die km-leistungen sprechen da für sich, und das ganze auch noch mit`m leistungs- und verbrauchsgewinn im vergleich zu den vorgängern. traurigerweise ging`s ab mitte 93 wieder bergab mit der qualität bei dc, aber von dem nimbus dieser autos zehrt dc noch heute, trotz des modernen kernschrotts, den sie danach produzierten. nicht umsonst stehen diese autos immer noch vorne in der klau-statistik.

ciao

ulf, auch als 123er fahrer kritisch gewesen gegenüber den 124ern

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 33. "RE: eine lanze für die 124er technik"
Zeit 27-11-04, 21:01 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 30
 
Kann Dir da nicht ganz zustimmen: Bin nach nem 124er-Kombi (300TE, ca. 250.000km, damals 12.500 DM) völlig frustriert auf nen Endstadium 280TE (damals 308.000km, 850 Mark) umgestiegen, weil mir beim 124er wirklich alles um die Ohren geflogen ist. Krönung war der Abbruch des rechten Hinterrades (kein Einzelfall), was mich zum sofortigen Verkauf des Wagens veranlasste. Speziell die frühen Benziner hatten gravierende Motor-Mängel: Einlaufende Nockenwellen, Steuerkettendefekte, ruckelnde KE-Jet-Systeme im LL, etc.Zudem löst sich der Innenraum der erstserienmodelle gerne in Wohlgefallen auf (Türverkleidungen, Sitze, B-Säulenverkleidungen...)
Der Rostschutz ist ein Traum gegen den 123er und seine Vorgänger-keine Frage. Die Modelle von 88-90 sind relativ unproblematisch-nur gab es eben immer noch keine gescheiten Benzinmotoren. Mit M111 (220er) und M104 (280,320, die 300E24V-Kröte schließe ich ausdrücklich aus!) kamen die dann aber und so ein 220TE letztserie mit guter Ausstattung wäre tatsächlich ein Auto das ich mir vorstellen könnte. Der 320er ist ein würdiger Nachfolger des M110, lediglich Kabelbrüche und daraus resultierende defekte Steuergeräte nerven ein wenig und sprengen schnell den Etat.
Die späten 5-Gang im 123er waren übrigens erstklassig!
Mal ehrlich gesagt: Ich mag den 123er mehr aber so ein später 124er mag kein schlechtes Auto sein...

Grüße aus der Werkstatt

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Nr./Titel 35. "RE: eine lanze für die 124er technik"
Zeit 28-11-04, 07:57 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 33
 
moin markus,
von den benzinern habe ich nicht wirklich ahnung bei den 124ern, habe nie selber einen besessen. die 4v-motoren mögen besser sein, weiß ich nicht, dafür haben die noch mehr elektronik, was mich schon wieder abschrecken würde. die 2v M102/3 stammen allerdings technisch noch aus der 123er ära(sind die 123er deshalb schlecht?). der größte schwachpunkt ist da m.e. die einfach-kette. denke auch, daß die dem M110 von der haltbarkeit nicht das wasser reichen konnten, dafür zieht der M103 aber leistungsmäßig mehr vom teller als`n schlapper M110. die dieselmotoren(bis auf die turbos alle schlapp, ich weiß) sind allerdings in ALLEN belangen besser als die OM61X, leistung, haltbarkeit und verbrauch. einziger nachteil ist, daß die zum schrauben blöder sind als die alten dinger. zum vergleich: glühkerzenwechsel beim OM616 20 min. für 4 stk., beim OM601 dauert das mangels platz erheblich länger, beim OM603 ist`s `n albtraum, vorallem die 6.gsk und beim OM605/6 ist`s katastrophe(die reissen auch gerne ab= kopf runterbauen, motorinstandsetzer etc.!)

ciao

ulf, wenn benziner, dann min. 8 zyl.

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 36. "Nicht Dein Ernst-oder?"
Zeit 28-11-04, 15:17 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 35
 
Also wenn Du von einem M110-Auto in einen M103 sitzt, dann fängst Du während der Fahrt an Blumen zu pflücken, um es mal mit Rhodes Bildsprache auszudrücken. Das einzige, was der M103 besser konnte als der M110 ist Produktionskosten sparen!
Kaum Mehrleistung bei 300ccm mehr, keinerlei Ansprechverhalten und von unten gar kein Durchzug!

Schon genug M103 gefahren...

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 37. "durchzug?"
Zeit 28-11-04, 16:38 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 36
 
moin markus,
dir ist schon klar, daß die kisten mit M103 (fast) alle länger übersetzt sind als die , die den M110 drin hatten? ich finde ehrlich gesagt, daß beide keinen durchzug haben. habe den M110 im 116er, /8er, 123er u. 107er mal gefahren, für mich hat der da nie was vom teller gezogen, im 126er oder 124er der M103 allerdings auch nicht. billigere fertigung des M103 sehe ich auch.

ciao

ulf,wenn benziner, dann V8 und kein freund des M110(habe vor`n paar jahren so`n motor verschenkt!)

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Nr./Titel 38. "RE: durchzug?"
Zeit 28-11-04, 17:21 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 37
 
Na, ja großer M110-Fan, also befangen!

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Author Rohdemoderator User Bewertung eMail senden Rohde Private Nachricht senden an Rohde User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 39. "und wenn schon"
Zeit 28-11-04, 22:09 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 38
 
der Markus schwärmt, wie toll der 110 geht und dabei nur die lahme K-Jet meint, dann muss ich hier nun doch mal kurz erwähnen, dass 280E/8 D-Jet zu 300E W124 ist wie Sambal-Olek zu Tomatensaft...

der bildreichen Sprache verpflichtet
michael

Ach ja, und macht doch bitte einen eigenen "Mein Auto ist so toll thread" auf, damit wir nicht immer die vielen Bilder oben mit aufmachen müssen oder habt ohr alle DSL???

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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 40. "ja,schon, michael"
Zeit 29-11-04, 06:42 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 39
 
moin michael,
aber das bilder aufmachen ist schon auch mit dsl etwas lästig, so schön die sind.
zum thema reihensechser: denke wirklich, daß die gesamtübersetzung bei dieser art motoren `ne große rolle spielt. dc hat halt versucht, diese so motorisierten kisten etwas sparsamer zu machen, das bedeutet dann halt einbußen im durchzug. ich möchte gar nicht wissen, was der d-jet im /8,116er oder 107er weggurgelt. da fahre ich mit`m 6.9er und `nem 2.24er diff. wahrscheinlich sparsamer und trotzdem schneller(BAB :ca. 15-17l/100km, aber dabei weit über 200km/h schnell(bis 240, schneller hatte ich angst!)), stadt dann allerdings 20l/100km, aber was soll`s, aktuelle big-block-S-klassen sind in der stadt auch nicht sehr viel sparsamer und klingen auch nicht so geil.

ciao

ulf, im alltag 95-100%altpöl im 124er dieselT und wenn schon benziner, dann V8

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 27. "RE: Gnade der späten Geburt...."
Zeit 25-11-04, 20:36 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 24
 
Die Radlager sind nicht kleiner! Im Gegenteil. Sie sind nur gänzlich anders und viiiiel billiger konstruiert!

Gruß

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Author Uwe 3 5 User Bewertung eMail senden Uwe%203%205 Freundesliste
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Nr./Titel 14. "Aber sach mal..."
Zeit 23-11-04, 12:41 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 13
 
.... warum habt Ihr hinten nicht gleich neue Scheiben drangeschraubt, wenn Ihr schon mal so dicht dran wart (und die Scheiben ab)??
Ich weiss auch nicht, ob solche Hängepartien den Bremsschläuchen auf Dauer zuträglich sind (wobei man die eigentlich auch gleich wechseln könnte, und dann noch die Bremsflüssigkeit, weil entlüften muss man eh, ...)
Vom hundertsten ins tausenste....

Uwe

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 15. "Bremsflüssigkeit und Bremsschläuche..."
Zeit 23-11-04, 12:49 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 14
 
...sind ja schon neu. Jaja, die Scheiben. Eigentlich hätten wir sie gleich wechseln sollen. Das Monatsbudget für Wartung war aber schon sowas von gesprengt, dass sie jetzt beim nächsten Service draufkommen.

Die vorderen Scheiben und Beläge sind schon neu, die alten hatten ein Tragbild von 1,5 cm, der Rest war vernarbt.

Die Scheiben beim 124 sind ja erfrischend preiswert.

Gruß
Eberhard

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 4. "RE: Bebilderter Bericht zum Radlagerwechsel W 124 hinten (vorsicht, viele Bilder)"
Zeit 20-11-04, 09:50 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 0
 
Hallo Eberhard,

wir können ruhig zugeben, daß wir die Antriebswelle mit der 1/2"-Verlängerung rausgeprügelt haben. Das mach ich immer so und gutes Werkzeug hält das aus...
Das müde Bild ist übrigens von ca. 22.30 und da darf man auch mal müde sein!

Schöner Bericht!

Viele Grüße

Markus (der Dir nachher noch die Diff.-Bilder durchschickt...)

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
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Author Ralf Wienen User Bewertung eMail senden Ralf%20Wienen Private Nachricht senden an Ralf%20Wienen User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 3. "sehr schön!"
Zeit 20-11-04, 08:46 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 0
 
dem text & bild gibt es nichts hinzuzufügen - allerdings kommen bei mir dunkle erinnerungen hoch an die saison 92/93

alle 4 radlager hatten sich mehr oder weniger kaputtgestanden (bei nachweislich geringer laufleistung), die vorderen habe ich dann noch alleine auf die reihe bekommen aber hinten war professionelle hilfe gefragt. das hat dann auch mit vereinten kräften länger gedauert als erwartet...

lustigerweise habe ich gerade im archiv noch etliche 92er MF entdeckt: "arbeitstexte & arbeitswerte" am W124, von teil 0 bis ultimo einmal drüber geschaut und schnell überblick und lust verloren.

belagerung
ralf

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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 2. "RE: Bebilderter Bericht zum Radlagerwechsel W 124 hinten (vorsicht, viele Bilder)"
Zeit 20-11-04, 06:11 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 0
 
moin eberhard,
der vollständigkeithalber sei erwähnt, daß beim T-modell da kegelrollenlager anstatt der kugellager verbaut sind, ansonsten `ne schöne doku. war`s auch nur auf einer seite kaputt? eigentlich sollte man wegen des zeitaufwands dieser sehr widerlichen reparatur die radlager alle 2 jahre wechseln, der mir helfende taxi-schrauber meinte, daß es dann relativ fix geht, da da dann noch nichts festgegammelt ist. bei meiner karre hat das fast 7std. gedauert mit dem raushämmern und ich konnte drei tage kaum den arm heben hinterher.

ciao

ulf, der solche arbeit nicht wieder machen möchte

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 5. "Kegelrollenlager..."
Zeit 21-11-04, 20:17 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 2
 
...nur mal rein interessehalber, hätte das auch in der Limo gepasst? Ich muss ja zugeben, dass das Kugellager mich nicht so richtig überzeugt hat. Sowas hält ja höchsten paar hundertausend Kilometer

Alle zwei Jahre die Lager wechseln, da hab jetzt eher echt keine Lust drauf...

Gruß
Eberhard

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 6. "RE: Kegelrollenlager..."
Zeit 21-11-04, 20:36 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 5
 
Also mir ist das neu, mit den Kegelrollenlagern! Bei /8 und 123er, etc. ja! Aber im 124er sind meines Wissens immer die dämlichen Kugellager drin! Kegelrollenlager wäre viel zu Spielanfällig bei der Konstruktion!

Gruß

Markus (auch keine Lust auf Radlagerwechsel jeden 2. Kundendienst)

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 7. "RE: Kegelrollenlager..."
Zeit 22-11-04, 08:18 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 6
 
moin leute,
nee, glaube nicht, daß das bei `ner limo passt. wäre allerdings mal `n versuch wert. man müßte beide lager mal nebeneinander legen. ich kann`s jetzt konkret auch nicht belegen. ich hatte(oder habe) irgendwo `ne SI zur einführung des 124er t`s rumliegen, da stand soetwas drin m.e., wegen der höheren zuladung usw.. ob das dann wirklich länger hält, weiß ich auch nicht. hängt wohl stark von den einsatzbedingungen ab(hängerbetrieb, sonstige fahrweise). die möhre muß das eine relativ neu bekommen haben(hat jetzt 440t km runter, kein schweinehaken), aber auch nur eine seite. mein 300er hat es mit kurz vor 300t km neu bekommen(meine aktion), hat allerdings schweinehaken, wenn auch von mir selten benutzt, aber dafür vom vorbesitzer(bis 158t km). wenn ich`s so hochrechne, ist wohl einseitig bei ca. 300t bis 400t km schluß mit einer seite radlager hinten beim t-modell. einem bekannten ist`s grade mit E300T diesel auch bei ca. 300t und schweinehaken passiert.was mich bei meiner damaligen aktion im nachhinein ärgert, ist, daß ich nicht noch mos2 in`s lagerfett gegeben habe. bei einem vorderen hat`s das tatsächlich wieder geräuschlos gemacht.

ciao

ulf

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Author EberhardWeilke User Bewertung eMail senden EberhardWeilke Private Nachricht senden an EberhardWeilke User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 29. "RE: Kegelrollenlager..."
Zeit 26-11-04, 12:30 Uhr (MESZ)
Beitrag
 
Antwort auf Antwort Nr. 7
 
Hab mich durch Christian Martens noch einmal schlau gemacht. T hat tatsächlich ein doppeltes Kegelrollenlager.

Man war in der Konstruktion wohl doch nicht von diesem Doppelrillenkugellager überzeugt...

Gruß
Eberhard

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 10. "RE: Kegelrollenlager..."
Zeit 22-11-04, 20:18 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 7
 
Ein lautes kaputtes Lager mit Auswaschungen wie in diesem Fall kannst Du in MOS2-Fett baden und es wird nimmer leise!

Gruß

Markus (der morgen wohl mal ein T-Modell-Lager raussuchen wird um zu sehen ob die wirklich anders sind...)

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
Author Info Mit dabei seit 17-5-03
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Nr./Titel 11. "RE: Kegelrollenlager..."
Zeit 23-11-04, 05:55 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 10
 
moin markus,
glaube ich auch nicht, aber nachstellaktionen brachten nur kurzfristigen erfolg, nun, mit mos2 und nochmal nachstellen, ist das geräusch weg. ich hatte mich vorher schon auf`n wechsel eingestellt. das mos2 ist aber m.e. `ne gute profilaxe, auch bei anderen lagern, agregaten, z.b. bei dem spannrollenhebel-lager für den keilriemen.
schau mal nach mit den T-lagern, würde mich auch interessieren.

ciao

ulf

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Author Uli aus S User Bewertung eMail senden Uli%20aus%20S Private Nachricht senden an Uli%20aus%20S User ProfilFreundesliste
Author Info Mit dabei seit 15-1-04
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Nr./Titel 1. "Bad Möhringen..."
Zeit 20-11-04, 02:10 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 0
 
...heißt im übrigen und nicht zu unrecht auch Filder-Klinik

Schöner Beitrag.

Gruß

Uli aus S

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Author Harald List
Author Info Von nicht registriertem Gast geschrieben
Nr./Titel 8. "RE: Super Doku, Hut ab! (und Lager raus?)"
Zeit 22-11-04, 11:31 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 1
 
Alle Achtung vor dieser Doku - so sollte es immer sein.
Zum Glück bei meinem 86er 200D noch nicht der Fall (ist ja erst 350T gelaufen...)
Harald (ItaloBenz /8 und 123 250T und und und viel zu viele)

NB: Gibt es hier eigentlich auch Beiträge aus der HanoBenz-Szene? Sind ja zeitgleich mit /8 und frühen 123, teilweise selbe (Diesel-)Motoren. Oder sind die hier grundsätzlich nicht erwünscht?

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 9. "RE: Super Doku, Hut ab! (und Lager raus?)"
Zeit 22-11-04, 20:16 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 8
 
Erwünscht schon. Klar! Aber irgendwie hat sich da noch selten jemand gemeldet. Müsste mich in die Austin-Motoren vielleicht noch ein bisschen reindenken...

Gruß

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
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Author ulf r User Bewertung eMail senden ulf%20r Private Nachricht senden an ulf%20r User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 17. "noch interessanter wäre so`ne doku bei umbau von austinmotor auf OM61X"
Zeit 23-11-04, 14:12 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 9
 
moin leute,
im bekanntenkreis liegt soetwas demnächst an. es soll ein Om616 aus`m mb100 werden.

ciao

ulf

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Author Trompka User Bewertung eMail senden Trompka Private Nachricht senden an Trompka User ProfilFreundesliste
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Nr./Titel 25. "RE: noch interessanter wäre so`ne doku bei umbau von austinmotor auf OM61X"
Zeit 25-11-04, 20:26 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 17
 
Jaaauul! Sowas unterstütz ich nicht! Hallo? Da hast Du was superseltenes von dem min. 50% aller selbsternannten Mercedes-Fans keine Kenntnis haben und Frau und Haus dagegen verwetten würden, nämlich einen Mercedes mit Austin-Motor und dann willst Du diesen schapananischen Diesel da rein hängen. Nee,nee. Wenn ihr mal ein Vergaserproblem mit dem Ding habt oder sonst was wissen wollt, immer! Aber sowas mag ich nicht, ohne irgendwie krankhafter originalitätsfanatiker zu sein!

Viele Grüße

Markus(der diese Hanomag-Dinger irgendwie klasse findet...)

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
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Nr./Titel 32. "finde die auch klasse"
Zeit 26-11-04, 20:18 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 25
 
moin markus,
ist aber unterstützenswert, die karre(sind 2) läuft im alltag bei einem selbstständigen gärtner, der gerne seine kisten bepölen würde. der benzinverbrauch bei über 2tonnen ist wohl recht erheblich.

ciao

ulf

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Nr./Titel 34. "RE: finde die auch klasse"
Zeit 27-11-04, 21:04 Uhr (MESZ)
Beitrag Antwort auf Antwort Nr. 32
 
Dann soll er LPG reinmachen! Ist billiger als Pöl und auch eher problemloser!
Zum Thema Verbrauch: MB100 vollgeladen habe ich teilweise mit 25l/100km gefahren! Kein Scherz! Habe mal ein Jahr als Fahrer in ner Spedition gejobbt!

Spanien ist ein schönes Urlaubsland, aber Autos bauen...

Gruß

Markus

Viele Grüße

Markus
markus.trompka@suzuki-basis.de
suzuki-basis.de

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